Gastrointestinale Onkologie

Die Gastrointestinale Onkologie ist der Fachbereich der Inneren Medizin, der sich speziell mit den Krebserkrankungen des Magen-Darm Traktes, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse befasst. Von zentraler Bedeutung ist hierbei die Diagnose der Erkrankung zu einem frühestmöglichen Zeitpunkt mit entsprechender Therapie und Nachsorge.

Vorsorge (Prävention, Tumorscreening)

Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit, wie z.B. Hautscreening und Koloskopie. Hierbei gibt es von den gesetzlichen Krankenversicherungen vorgesehene Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten.

Tumorabtragung

Es gibt verschiedene endoskopische Verfahren zur Abtragung von Tumoren und Ihren Vorstufen, die für den Patienten eine schonende Behandlung darstellen. Die endoskopische mukosale Resektion (EMR) ist die Abtragung der Schleimhaut eines Organs. So kann ein Tumor der Speiseröhre oder des Magens in einem frühen Stadium erkannt werden bei dem der Tumor noch nicht über die Schleimhaut hinaus gewachsen ist und endoskopisch abgetragen werden. Eine Weiterentwicklung dieses Verfahrens heißt Endoskopisch Submuköse Dissektion (ESD). Hierbei gelingt es häufiger den Schleimhauttumor ‚en bloc‘ zu entfernen, was wichtig ist im Hinblick auf das anerkannte Prinzip niemals durch einen Tumor zu schneiden. Die ESD wird vor allem bei Magenfrühkarzinomen mit Erfolg angewendet.

Nachsorge, Familienuntersuchung

Als Nachsorge bezeichnet man in der Medizin die planmäßig Nachuntersuchung von Patienten nach einer abgeschlossenen Behandlung. Das Ziel der Nachsorge ist das Wiederauftreten der Erkrankung oder typische Komplikationen einer Krankheit oder auch ihrer Behandlung frühzeitig zu erkennen und so effektiver behandeln zu können. Hier finden Sie noch einen Beitrag zur Familienuntersuchung bei Familiärem Darmkrebs.